Tiergesundheit: weil Tiere zur Familie gehören
Zeckenschutz, Hilfe bei Durchfall, Unterstützung für die Gelenk und Pflege bei juckender Haut, dazu alles, was Ihr Hund oder Ihre Katze sonst noch braucht. Wir beraten Sie persönlich, aus eigener Erfahrung als Hunde-Familie.
Tiergesundheit
Wir kennen das von zuhause
In unserem Team gibt es einige Hunde. Theresa kommt fast täglich mit Fiete in die Apotheke. Caroline, Annett, Wilhelm und Ewa sind langjährige Hundebesitzer. Und auch wenn Ihre Katze hier nicht persönlich vorbeischauen kann, kennen wir die Themen aus dem Alltag.
Wir reichen Ihnen nicht nur schnell ein Produkt über die Theke. Sie treffen bei uns Menschen, die wissen, wie es ist, nachts wachzuliegen, weil der Hund schon zum vierten Mal Durchfall hat.
Das sagen unsere Kunden
„Die wirklich beste Apotheke in der ich jemals war- sowohl für unsere Hündin als auch für unsere Kinder und uns. Das Personal ist durch die Reihe weg mega freundlich und nimmt sich viel Zeit für äußerst Kompetente Beratungen. Zudem sind die Räumlichkeiten umwerfend. Also man bekommt geradeweg Lust dort einfach nur so hinzugehen, auch wenn man nichts benötigt 😊“
Durchfall und Verdauungsprobleme
Ihr Hund hat seit gestern Durchfall. Sie googeln nach Hausmitteln, finden zehn widersprüchliche Empfehlungen und wissen am Ende weniger als vorher.
Unser Tipp als Hundehalter: Akuter Durchfall bei einem ansonsten fitten erwachsenen Hund ist oft kein Notfall. Schonkost, Ruhe, viel Wasser, und in den meisten Fällen ist die Sache nach zwei Tagen erledigt.
In diesen Situationen reichen Schonkost und Geduld
- Ihr Hund frisst noch, trinkt, ist halbwegs munter.
- Kein Blut im Stuhl, kein Fieber, kein wiederholtes Erbrechen.
- Eine wahrscheinliche Ursache ist erkennbar (Stress, Futterwechsel, etwas Falsches geschnappt).
Hier helfen kleine portionierte Mahlzeiten aus gekochtem Reis und magerem Huhn oder Pute, dazu eine Empfehlung von uns für die passende Unterstützung: pflanzliche Gerbstoffe, die dafür sorgen, dass weniger Wasser in den Darm gezogen wird oder ein speziell für Hunde formuliertes Probiotikum, das wir gezielt empfehlen, wenn es passt.
Wann Sie nicht abwarten sollten
- Sie haben einen Welpen oder ein älteres Tier, dem der Flüssigkeitsverlust schnell zu schaffen macht.
- Ihr Haustier hat Blut im Stuhl, Fieber, anhaltendes Erbrechen oder sichtbare Schmerzen.
- Der Durchfall dauert länger als 24 bis 48 Stunden, oder Sie spüren, dass etwas nicht stimmt.
Dann gehört Ihr Tier zum Tierarzt. Wenn Sie sich unsicher sich, kommen Sie kurz vorbei. Wir helfen Ihnen, die Situation einzuschätzen.
Katzen verhalten sich anders
Sie verstecken Krankheit, fressen schneller weniger, und ein lethargisches Tier ist immer ein Anlass, genauer hinzusehen. Wenn Ihre Katze Durchfall hat und gleichzeitig erbricht, gehen Sie lieber früh als spät zum Tierarzt.
Zecken und Flöhe
Sie bürsten Ihrem Hund die Nase ab. Da, hinter dem Ohr. Schon die zweite diese Woche. Zeckenschutz ist kein Luxusthema mehr, sondern eine Notwendigkeit. Die Saison wird länger, die Krankheiten, die Zecken übertragen, sind mehr geworden. Bei Katzen kommen Flöhe als Dauerthema dazu, vor allem bei Freigängern und in Mehr-Katzen-Haushalten.
Was wir gegen Zecken und Flöhe da haben
- Tabletten gegen Zecken — manche bekommen Sie frei bei uns, andere sind verschreibungspflichtig und nur über Ihren Tierarzt erhältlich. Welche für Ihr Tier infrage kommt, besprechen wir mit Ihnen.
- Spot-on-Präparate für Hunde und Katzen
- Flohhalsbänder für Tiere, bei denen Tabletten oder Spot-ons nicht passen
- Flohkamm und Flohshampoo für die mechanische Behandlung
- Natürliche Zeckenschutz-Optionen, wenn Sie auf Chemie verzichten möchten oder ergänzend dazu
Welches Mittel zu Ihrem Tier passt, hängt von Alter, Gewicht, Lebenssituation und Verträglichkeit ab. Manche Tiere reagieren empfindlich auf bestimmte Wirkstoffe. Wir gehen das mit Ihnen durch, bevor Sie das nächste Mittel kaufen, das vielleicht gar nicht zu Ihrem Tier passt.
Gelenke und Immunsystem
Ihr Hund kommt morgens schwerer hoch als noch vor einem Jahr. Das Treppensteigen wird zur Geduldsprobe. Sie merken, dass etwas anders ist.
Gelenkprobleme bei Hunden und Katzen sind keine Seltenheit, gerade bei größeren Hunderassen und Tieren, die langsam älter werden. Es gibt viel, was Sie tun können, bevor es Schmerzmittel braucht.
Am meisten bringt die Unterstützung, wenn Sie früh anfangen, nicht erst, wenn Ihr Hund sichtbar Probleme hat. Bei großen Rassen lohnt es sich, die Gelenke dauerhaft zu begleiten, weil sie im Alltag stärker tragen.
Unser Beratungsangebot für Sie
- Nahrungsergänzung für die Gelenke, zum Beispiel mit Grünlippmuschel, Kollagen-Bausteinen, Omega-3-Fettsäuren
- Pfotenbalsam und Pfotenpflege für die kleinen Helfer im Alltag
- Immunsystem stärken, vor allem in Übergangszeiten und nach Krankheit
- Darmflora-Aufbau, weil ein gesunder Darm beim Tier genauso wichtig ist wie beim Menschen
Was wir nicht machen: Wir stellen keine Diagnosen, wir verordnen keine Schmerzmittel, wir ersetzen den Tierarzt nicht. Wir helfen Ihnen einzuordnen, was sinnvoll wäre, und sagen Ihnen ehrlich, wann der nächste Schritt zur Tierärztin gehört.
Ekzeme und juckende Haut
Ihr Hund leckt sich seit Tagen dieselbe Pfote wund. Oder er kratzt sich abends auf dem Teppich, bis eine kahle, gerötete Stelle entsteht. Bei Katzen zeigt es sich oft erst spät, wenn das Fell an einer Stelle dünner wird. Hautprobleme sind für Tier und Halter gleichermaßen zermürbend, weil der Juckreiz kaum Ruhe lässt.
Die Ursachen sind vielfältig: ein Flohbiss, eine Futterunverträglichkeit, Pollen, trockene Heizungsluft im Winter oder eine kleine Wunde, die sich entzündet hat. Genau deshalb schauen wir erst hin, bevor Sie zum erstbesten Mittel greifen.
Was wir mit Ihnen anschauen
- Wann tritt der Juckreiz auf, und an welchen Stellen? Pfoten, Ohren, Bauch oder Rücken erzählen jeweils eine andere Geschichte.
- Gibt es einen Zusammenhang mit Futter, Jahreszeit oder einem Flohbefall? Das grenzt die möglichen Ursachen ein.
- Ist die Haut nur gereizt, oder schon offen und nässend? Davon hängt ab, was jetzt guttut.
Bei leicht gereizter, wunder Haut kann ein Hautpuder helfen, das nässende Stellen trocknet und der Haut die Chance gibt, zur Ruhe zu kommen. Welches Produkt zu Ihrem Tier passt, besprechen wir mit Ihnen. Dazu beraten wir Sie zu Pflege, die den Juckreiz von außen lindert, und zu Nahrungsergänzung, die die Hautbarriere von innen unterstützt.
Wann Sie zum Tierarzt sollten
- Die Haut ist großflächig offen, nässt stark oder riecht.
- Ihr Tier hat Fieber, wirkt schlapp oder verliert an mehreren Stellen Fell.
- Trotz Pflege wird es über Tage nicht besser.
Dann steckt oft mehr dahinter, etwa eine Allergie oder ein Infekt, der behandelt werden muss. Wir sagen Ihnen, wann der Weg zur Tierärztin der nächste Schritt ist.
Häufige Fragen rund um die Tiergesundheit
Mein Hund hat Durchfall, was hilft als Hausmittel?
Schonkost ist der Klassiker, gekochter Reis mit etwas magerem Huhn oder Pute, in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Kein normales Hundefutter, kein Leckerli. Wasser muss immer verfügbar sein. Wenn der Durchfall nach 24 Stunden nicht besser wird, oder Ihr Hund schlapp wirkt, sollten Sie nicht weiter abwarten. Kohletabletten oder ein speziell für Hunde formuliertes Probiotikum können helfen. Welche Produkte zu Ihrem Hund passen, klären wir gerne im Gespräch.
Was tun, wenn meine Katze Durchfall hat?
Katzen verstecken Beschwerden. Wenn Ihre Katze Durchfall hat und gleichzeitig erbricht, wenig frisst oder lethargisch wirkt, gehört sie zum Tierarzt. Bei mildem Durchfall und ansonsten fitter Katze hilft eine kurze Schonkost-Phase, oft ergänzt mit einem auf Katzen abgestimmten Probiotikum. Bitte keine Hunde-Produkte verwenden, Katzen vertragen einige Wirkstoffe nicht.
Welches Mittel gegen Zecken beim Hund?
Es gibt drei Wege: Tabletten, die der Hund frisst, Spot-ons, die Sie in den Nacken auftragen, und Halsbänder. Welcher Weg zu Ihrem Hund passt, hängt von Größe, Alter, Lebensgewohnheiten und Verträglichkeit ab. Wir empfehlen nicht unbedingt den „Testsieger“, sondern das, was wirklich zu Ihrem Hund passt.
Gibt es natürlichen Zeckenschutz für Hunde?
Es gibt Optionen mit ätherischen Ölen, Kokosöl-Anwendungen, Bernsteinketten und mehr. Die Studienlage ist uneinheitlich. In Risikogebieten und für Hunde, die viel im Wald oder hohem Gras unterwegs sind, ist ein schulmedizinischer Schutz oft sicherer. In Kombination kann natürliche Unterstützung sinnvoll sein. Wir beraten Sie offen zu beiden Seiten.
Welche Nahrungsergänzung hilft bei Gelenkproblemen beim Hund?
Grünlippmuschel-Präparate, Kollagen-Bausteine und Omega-3-Fettsäuren sind die Klassiker, die in vielen Fällen unterstützen können. Bei akuten Schmerzen, deutlichem Hinken oder Bewegungsunlust sollte ein Tierarzt sich Ihren Hund anschauen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Ergänzung sinnvoll ist und ab wann es mehr braucht.
Wie kann ich das Immunsystem meines Hundes stärken?
Am sinnvollsten sind drei Dinge: gesunde Darmflora (Probiotika, ausgewogene Ernährung), gezielte Nahrungsergänzung in Übergangszeiten (zum Beispiel im Fellwechsel), und gute Routinen (Bewegung, Stressvermeidung, Impfschutz). Wir gehen mit Ihnen durch, was bei Ihrem Hund am meisten bringt.
Warum kratzt sich mein Hund ständig?
Dahinter kann vieles stecken: ein Flohbiss, trockene Haut im Winter, eine Futterunverträglichkeit oder Pollen, auf die Ihr Hund reagiert. Entscheidend ist, wo und wann der Juckreiz auftritt, denn Pfoten, Ohren oder Rücken deuten auf unterschiedliche Ursachen hin. Kommen Sie gern vorbei, dann schauen wir gemeinsam, was am wahrscheinlichsten ist und was Ihrem Hund guttut.
Wann sollte ich mit Hautproblemen zum Tierarzt?
Sobald die Haut großflächig offen ist, nässt oder riecht, wenn Ihr Tier Fieber hat oder an mehreren Stellen Fell verliert, oder wenn es trotz Pflege über Tage nicht besser wird. Dann steckt oft eine Allergie oder ein Infekt dahinter, der tierärztlich behandelt werden muss.
Vor unserer Tür steht immer ein Wassernapf.
Vierbeiner sind herzlich willkommen.