Darmgesundheit:
wenn der Bauch
nicht mitmacht
Blähungen, die nicht weggehen. Ein Reizdarm, mit dem Sie sich abgefunden haben. Durchfall, der immer wiederkommt. Es muss nicht so bleiben.
Darmberatung
Über den Darm spricht man selten.
Wir schon.
Fast alles im Körper hängt am Darm: Immunsystem, Energie, Hautbild, Stimmung. Trotzdem ist er das Organ, über das am wenigsten gesprochen wird. Zu intim, zu peinlich, zu kompliziert.
Genau deshalb haben wir uns darauf spezialisiert. Sie müssen bei uns keine Worte suchen. Sie sagen, was los ist, und wir bringen Struktur in das, was Sie beobachten. Was ist Ursache, was ist Folge? Was lässt sich mit Ernährung steuern, was braucht einen Test, was gehört zum Arzt? Nach unserem Gespräch wissen Sie, was als Nächstes zu tun ist.
Das sagen unsere Kunden
„Sehr kompetente Beratung. Räumlich eine gute Atmosphäre. Besonders die in verschiedenen Raumabschnitten befindlichen Tresen sorgen für eine angenehme Privatsphäre! Hier bin ich mit meinen Fragen und Wünschen ruhig, zugewandt und ohne zeitdruck beraten worden.“
Reizdarm: wenn der Bauch
macht, was er will
Mal Durchfall, mal Verstopfung. Bauchschmerzen nach dem Essen, dann wieder tagelang nichts. Eine Liste mit Lebensmitteln, die mal gehen und mal nicht. Und das Gefühl, dass niemand das Ganze richtig zusammenführt.
Beim Reizdarm steckt selten eine einzelne Ursache hinter den Beschwerden. Es ist ein Zusammenspiel aus Ernährung, Mikrobiom, Stress und manchmal stiller Entzündung.
Genau hier schauen wir genau hin: Wir gehen Ihre Beschwerden mit Ihnen durch, sortieren mögliche Trigger und überlegen mit Ihnen, was sich schrittweise testen lässt:
- Wenn die Mikrobiom-Balance ein Thema ist, raten wir Ihnen zum Aufbau mit hochwertigen Probiotika (zum Beispiel Omnibiotic oder So Vita).
- Wenn eine Ernährungsberatung sinnvoll ist, schlagen wir die Brücke zu einer kooperierenden Ernährungswissenschaftlerin.
- Wenn Sie es genauer wissen wollen, analysieren wir Ihre Darmflora mit einem Mikrobiom-Test und sehen, welche Bakterienstämme aus dem Gleichgewicht geraten sind. → Mehr dazu weiter unten im Abschnitt Der Mikrobiom-Test.
Sie gehen nicht mit einem allgemeinen Ratschlag nach Hause, sondern mit einem konkreten ersten Schritt.
Blähungen und Blähbauch:
ein Druck, der nicht weggeht
Die Hose, die nach dem Mittag spannt. Das Brot, nach dem es zuverlässig losgeht. Tage, an denen es einfach nicht aufhört. Blähungen sind so verbreitet, dass viele sie als „ist eben so“ abhaken. Das müssen Sie aber nicht.
In unserer Beratung schauen wir gemeinsam, was Ihr Bauch Ihnen sagen will.
- Welche Lebensmittel kommen in welcher Kombination vor?
- Wie hängt dies mit Stress, Schlaf, Bewegung zusammen?
- Liegt vielleicht eine Unverträglichkeit dahinter, die ein Test sichtbar machen kann?
Den passenden Bluttest bekommen Sie bei uns ohne Wartezeit. Wir besprechen, welche Maßnahmen Sie zuerst probieren, bevor Sie das nächste Mittel kaufen. Und wir sagen Ihnen, wann Probiotika wirklich sinnvoll sind und wo nicht.
Durchfall: schnelle Hilfe
und wann es mehr braucht
Es gibt zwei Sorten Durchfall:
- Der akute: Ihr Kind hat über Nacht den Magen-Darm-Infekt mitgebracht, der Tag war eigentlich verplant, Sie brauchen schnell Elektrolyte und einen klaren Tipp, was Sie als Nächstes tun. Das bekommen Sie sofort, auch ohne Termin.
- Der andere: Sie haben seit Wochen lockeren Stuhl, Sie wissen nicht, ob Sie das ernst nehmen sollen. Hier nehmen wir uns Zeit. Stress, Ernährung, Medikamente, Mikrobiom: Wir gehen die möglichen Ursachen durch, helfen Ihnen einzuordnen, was Sie selbst beobachten können, und sagen Ihnen auch, wann Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin der nächste Schritt ist.
Verstopfung: sanft wieder in Bewegung kommen
Ein paar Tage im Urlaub, eine lange Autofahrt, zu wenig getrunken, und plötzlich läuft nichts mehr wie gewohnt. Manchmal ist es auch ein neues Medikament, das den Darm ausbremst, oder eine Umstellung, die der Körper erst verdauen muss. Verstopfung ist unangenehm, oft ein bisschen schambesetzt, und trotzdem etwas, worüber sich reden lässt. Bei uns jederzeit.
In der Beratung schauen wir zuerst, woran es liegen könnte, statt Ihnen sofort etwas mitzugeben:
- Wie viel trinken und bewegen Sie sich im Alltag? Oft kommt hier schon einiges in Bewegung.
- Nehmen Sie Medikamente, die auf den Darm schlagen? Manche Schmerzmittel und andere Wirkstoffe machen ihn träge, ohne dass Sie den Zusammenhang gleich sehen.
- Hat sich etwas verändert, langsam über Wochen oder ganz plötzlich? Das ist für die Einordnung wichtig.
Der erste Schritt ist fast immer der sanfte: genug Flüssigkeit, Bewegung, die richtigen Ballaststoffe wie Flohsamenschalen, bei Bedarf Magnesium. Zu einem stärkeren Mittel raten wir erst, wenn es wirklich passt, und dann zu einem gut verträglichen, das den Darm nicht überfordert. Was viele nicht wissen: Die alten, drastischen Abführmittel sind für den Dauergebrauch längst überholt. Es geht schonender.
Und wenn Zeichen dazukommen, die Sie stutzig machen sollten, sagen wir Ihnen, wann der Weg zum Hausarzt der nächste richtige Schritt ist.
Darmaufbau: nach Antibiotika, Infekt oder Umstellung
Nach einer Antibiotika-Behandlung. Nach einem Infekt. Während einer Ernährungsumstellung. Auch parallel zu einer Abnehmspritze, die den Hunger zwar bremst, die Verdauung aber nicht von selbst sortiert. In all diesen Situationen lohnt sich ein gezielter Wiederaufbau der Darmflora.
Wir beraten Sie, welche Probiotika für Ihre Situation passen, wie lange Sie sie nehmen sollten und woran Sie merken, dass sich etwas tut. Bei einer begleitenden Ernährungsumstellung verweisen wir Sie, wenn gewünscht, an eine kooperierende Ernährungswissenschaftlerin. So bekommen Sie nicht nur ein Mittel, sondern auch einen fundierten Plan.
Zwei Tipps, die im Alltag fast immer gehen
Wir überfrachten niemanden mit einem kompletten Ernährungsplan auf einmal. Meist bringt es mehr, mit ein, zwei kleinen Dingen anzufangen, die Sie wirklich durchhalten. Zwei Tipps, die wir besonders gern weitergeben:
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Einen Esslöffel Leinsamen morgens ins Müsli. Das liefert Ballaststoffe und tut der Verdauung gut.
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Kartoffeln abkühlen lassen und erst dann essen. Dabei entsteht resistente Stärke, die Ihren guten Darmbakterien als Futter dient.
Klingt unspektakulär, und genau das ist der Punkt. Kleine Schritte, die in den Alltag passen, bringen am Ende mehr als die große Umstellung, die nach drei Tagen wieder einschläft.
Der Mikrobiom-Test: für alle,
die es genau wissen wollen
Bei vielen Beschwerden gehen wir gemeinsam Schritt für Schritt vor. Manchmal wollen Sie es auch genauer wissen. Dafür bieten wir mit dem Omnibiotic Scan einen Mikrobiom-Test an, mit dem sich im Labor genau bestimmen lässt, welche Bakterienstämme bei Ihnen zu stark und welche zu schwach vertreten sind. Der Test ist eine Bestandsaufnahme Ihrer Darmflora und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Das Ergebnis besprechen wir anschließend immer persönlich mit Ihnen in der Apotheke.
So läuft der Test ab:
- Sie bekommen das Test-Set mit nach Hause. Die Probe nehmen Sie in Ruhe bei sich, nicht bei uns in der Apotheke.
- Das Labor wertet aus, welche Bakterienstämme bei Ihnen fehlen und welche überwiegen. Nach rund drei Wochen liegt das Ergebnis vor.
- Wir besprechen den Befund mit Ihnen und leiten daraus konkrete Schritte ab. Statt allgemein „erst einmal Darmaufbau“ wissen wir dann, woran wir gezielt ansetzen.
Der Test kostet rund 158 Euro. Er lohnt sich vor allem dann, wenn Sie schon vieles probiert haben und einen genaueren Blick auf Ihre Darmflora werfen möchten.
Ihr Darmberatungs-Team
Vier spezialisierte Ansprechpartner für ein Thema, über das anderswo kaum jemand spricht. Sie kennen die Tabus, nehmen sich Zeit, und bei ihnen müssen Sie sich nicht erklären. Sie gehen mit Struktur und einem konkreten nächsten Schritt nach Hause.
Theresa Fulst
Apothekerin & Inhaberin
Caroline Bormann
PTA & Darmberaterin
Philipp Steinecke
Apotheker
Annett Valdix
PTA
Häufige Fragen rund um den Darm
Was hilft bei einem Reizdarm?
Beim Reizdarm gibt es selten die eine Ursache, deshalb auch nicht das eine Mittel. Meist ist es ein Zusammenspiel aus Ernährung (oft die FODMAPs), Stress und einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora. Wir gehen mit Ihnen die wahrscheinlichen Auslöser durch, überlegen, was sich Schritt für Schritt testen lässt, und kombinieren Beratung zu Ernährung, Probiotika und, wenn sinnvoll, einer Mikrobiom-Analyse. So gehen Sie mit einem konkreten ersten Schritt nach Hause, nicht mit einer allgemeinen Liste.
Reizdarm oder Unverträglichkeit, woran erkenne ich den Unterschied?
Von außen fühlt sich beides ähnlich an: Blähungen, Bauchweh, eine Verdauung, die macht, was sie will. Der Unterschied steckt oft im Muster. Eine Unverträglichkeit (etwa gegen Laktose, Fruktose oder Histamin) zeigt sich meist ziemlich verlässlich nach bestimmten Lebensmitteln. Ein Reizdarm ist launischer: Mal geht ein Essen problemlos, mal nicht, und Stress spielt spürbar mit. Sicherheit bringt hier oft ein Test. Wir schauen mit Ihnen das Muster an, klären, ob ein Bluttest auf Unverträglichkeiten sinnvoll ist, und sortieren gemeinsam den nächsten Schritt.
Was hilft bei Blähungen und Blähbauch?
Blähungen entstehen oft da, wo bestimmte Lebensmittel im Darm vergären, etwa Hülsenfrüchte, Kohl oder viel Rohkost, gern in Kombination mit zu hastigem Essen. Manchmal steckt auch eine Unverträglichkeit oder eine träge Verdauung dahinter. In der Beratung schauen wir, wann und nach welchem Essen es bei Ihnen losgeht, und was zuerst hilft: mal reicht eine andere Menge oder Reihenfolge, mal unterstützen Bitterstoffe oder gezielte Probiotika. Einen Bluttest auf Unverträglichkeiten machen wir, wenn der Verdacht naheliegt.
Was sind die Ursachen für Durchfall?
Akut sind es meist Infekte, Lebensmittel oder Medikamentennebenwirkungen. Bei anhaltendem Durchfall kommen Stress, Unverträglichkeiten, Reizdarm oder ein Ungleichgewicht im Darm dazu. Wenn Durchfall mehrere Tage anhält oder mit Blut, Fieber oder starkem Gewichtsverlust verbunden ist, gehört das in ärztliche Abklärung. Wir helfen Ihnen, die Lage einzuschätzen.
Wann sollte ich mit anhaltendem Durchfall zum Arzt?
Sobald Blut, Fieber, starker Gewichtsverlust, nächtliche Symptome oder der Durchfall länger als drei bis vier Tage anhält. Auch bei Kindern unter zwei Jahren und älteren Menschen sind wir vorsichtiger und raten früher zum Arztbesuch. Im Zweifel rufen Sie uns vorher kurz an, wir helfen einzuordnen.
Was hilft schnell bei Verstopfung?
Am wirkungsvollsten ist oft das Unspektakuläre: mehr trinken, sich mehr bewegen und die richtigen Ballaststoffe wie Flohsamenschalen, bei Bedarf ergänzt mit Magnesium. Zu einem stärkeren Mittel raten wir erst, wenn es wirklich passt, und dann zu einem sanften, das den Darm nicht überfordert. Die alten, drastischen Abführmittel sind für den Dauergebrauch überholt. Wir schauen mit Ihnen, woran es liegt, statt Ihnen einfach das nächste Mittel mitzugeben.
Wann sollte ich mit Verstopfung zum Arzt?
Wenn sie plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftritt, lange anhält, mit starken Schmerzen, Blut oder ungewolltem Gewichtsverlust einhergeht, oder wenn sich Verstopfung und Durchfall abwechseln. Dann gehört das ärztlich abgeklärt. Im Zweifel rufen Sie uns kurz an, wir helfen Ihnen einzuordnen.
Wie ernähre ich mich bei Darmproblemen?
Es gibt hier nicht eine Antwort, weil Darmprobleme sehr unterschiedlich aussehen können. Bei einem Reizdarm sind oft die FODMAPs ein Thema, bei Blähungen die Kombination aus Rohkost und schweren Mahlzeiten, bei chronischen Beschwerden die Vielfalt der Ballaststoffe. Wir geben Ihnen einen ersten Rahmen mit. Wenn eine begleitete Ernährungsumstellung sinnvoll ist, empfehlen wir Ihnen eine Ernährungswissenschaftlerin, mit der wir eng zusammenarbeiten.
Probiotika: wann sind sie wirklich sinnvoll?
Probiotika sind kein Allheilmittel und auch keine Dauerlösung für jeden Bauch. Sinnvoll sind sie unter anderem nach Antibiotika, in der Aufbauphase nach einem Infekt, bei bestimmten Reizdarm-Konstellationen und in begleiteten Ernährungsumstellungen. Welcher Stamm in welcher Dosierung für Ihre Situation passt, entscheidet sich in der Beratung. Wir führen Marken, denen wir vertrauen, und sagen Ihnen auch, wenn ein anderes Mittel besser zu Ihnen passt.